Sehenswertes

Sehenswertes

Sehenswertes

Sirogojno ist eine Darstellung eines alten, serbischen Dorfes aus dem 19 Jhd. und ein offenes Museum, welches die Architektur, das Zusammenleben, die Hütten und das Wirken der Menschen in der dinarischen Bergregion zeigt. Auf ca. 50 ha Land befinden sich 50 Hütten, die aus den umliegenden Dörfern umgestellt und umgesiedelt wurden. Darin sind die einstigen Einrichtungen, Feuerstellen und Alltagsgegenstände im Original zu sehen. 1980 wurde unter der Leitung des Architekten Ranko Findrik dieses Projekt gestartet und 2012 von der EU Jury als ein besonderer kulturhistorischer Ort premiert.

Mokra Gora ist ein Ort in der Gemeinde Užice im Westen Serbiens. Der berühmte Regisseur Emir Kusturica legte Anfang des 21. Jahrhunderts in der Nähe der Mokra Gora, die Serbien und Bosnien trennt, das Kusturica Drvengrad – Etnoselo oder „Küstendorf“ an. Es ist im typisch serbischen Ethnostil und tradiotioneller Bauweise gebaut. Dort wurde auch Kusturicas Film „Das Leben ist ein Wunder“ gedreht. Ein magischer Ort, der viele Aspekte der serbischen Kultur und Tradition widerspiegelt. Der Ort ist auch der Ausgangspunkt der 13,5 Kilometer langen Museumsbahnstrecke Šarganbahn (Šarganska osmica) die seit 2005 auch weiter in Richtung Višegrad verlängert wird. Die bereits 1906 erbaute Schmalspurbahn war während der Kriege eine strategisch wichtige Transportroute. Sie war oftmals Ziel gegnerischer Angriffe. Das Interesse an der Schmalspurbahn als potenzielle Touristenattraktion in der strukturschwachen Region führte 1999 dann zur Wiederaufnahme der Sarganbahn. Die Strecke weist eine konstante Steigung von 18% bei einem Mindestradius von 120 m auf. Zwischen Mokra Gora (Einstiegsstation) und Šargan Vitasi (Ausstiegsstation) werden 20 Tunnel durchfahren und fünf Stahlträgerbrücken gequert.

Höhle Stopica ist eine der bekanntesten Höhlen in Serbien und befindet sich etwa 19km von Zlatibor entfernt. Es ist eine Flusshöhle durch die der Trnavski Fluss strömt. Der impressionistische Eingang zur Höhle ist 35m breit und 18m hoch, die Länge 1691m auf fast 8000m². Der Eingang befindet sich auf 711m Meereshöhe. Die Höhle besteht aus fünf Räumen: Die helle Halle, die dunkle Halle, die große Halle mit den Sinterbecken, der Kanal mit den Sinterbecken und der Flußkanal. Neben riesigen Stalaktiten, die von der 50 Meter hohen Decke hängen, beeindruckt ein zehn Meter hoher Wasserfall, der sich über Kaskaden ergießt.

Gostilje Wasserfälle liegt etwa 30 km vom Zentrum Zlatibor entfernt und hat etwa 400 EinwohnerInnen, die hautpsächlich Vieh- und Obstbauern sind. Die Umgebung bietet beste Voraussetzungen für Heilkräuter-Wanderungen, Fischen und Wandern. Am Fluß Vrelo befindet sich die alte Mühle und unmittelbar daneben der 20m hohe Wasserfall.

Rozanstvo ist etwa 15km vom Zentrum Zlatibor entfernt und hat etwa 450 EinwohnerInnen, die sich mit Landwirtschaft beschäftigen. Außerdem ist der Ort für die Herstellung von Holzfässern und anderen Holzgefäßen bekannt. Durch den Ort fliesst der Fluß Pristavica auf dessen rechtem Ufer sich die wohl bekannteste serbische Höhle Stopic befindet.

In der Ortschaft Stublo, an der Grenze zwischen Cajetina und Priboj, befindet sich das Kloster Uvac. 1994 wurden dort Ausgrabungen der Kirche gefunden. Die Herkunft und Geschichte des Klosters ist noch nicht entdeckt. In Überlieferungen aus 1622 konnte ein Eintrag gefunden werden, in dem die Kirche der Mutter Gottes gewidment wurde. Heute noch erkennt man, die zugehörigen Weiden des Klosters und weiß, dass die Milch über Kanäle zum Kloster transportiert wurde. 1995 wurde das Kloster und die Kirche neu aufgebaut und restauriert und für die Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Nur 5 km flussaufwärts befindet sich das kleinere Kloster Dubrava. 2008 wurde dieses Kloster neu aufgebaut unter der Annahme dass es zum Gemeindekloster von Uvac gehört und ist damit aus dem 13. Jhd. Während der Ausgrabungen wurden 160 mittelalterlicher Golddukaten gefunden, die zu dieser Zeit das gängige Zahlungsmittel waren.

Viele alte Kirchen in der Umgebung zeigen die Spiritualität und geistliche Haltung der Menschen zu dieser Zeit.

Die Kirche Brvnara Dobroselica ist 19 km direkt im Ort Dobroselica von Zlatibor entfernt. Erbaut 1821 wurde sie dem heiligen Ilija gewidmet. Die Kirche wurde aus dem bekannten Zlatibor Föhrenwald erbaut. Charakteristisch ist auch der Holzturm auf dem die Kirchenglocke befestigt ist.  Sie ist nur 8m X 5x groß und eines der kleinsten Gebäude auf Zlatibor. In der Kirche befinden sich wertvolle Ikonenschnitzereien von Jesus und Maria Mutter Gottes. Aleksije Lazovic hat diese Kunstwerke vermutlich Ende des 18. Jhd. oder Anfang des 19 Jhd. gemacht.

Die Kirche in Jablanica ist etwa 25km von Zlatibor entfernt und 1838 erbaut, sie wurde Maria Mutter Gottes gewidmet. Daneben befinden sich alte Holzhäuser aus 1840.

Kirche Sirogojno erbaut 1764 und den Aposteln Hl. Peter und Hl. Pavle gewidmet. Um die Kirche herum befinden sich die alten Gräber und das Museum ‚Altes Dorf‘. Auf den Gräbern sind überlieferte Texte aus dem 19. Jhd zu lesen.

Die Kirche Zlatibor ist erst 2011 fertig erbaut worden und wird von den Einheimischen sehr gerne besucht. Weitere Kirchen in der Umgebung sind die Kirche in Bela Reka, die Kirche in Tripka, die Kirche in Mackat, die Kirche in Cajetina und die Kirche in Semegnjev.

Das wohl bekannteste Denkmal ist der Obelisk auf dem Auch Denkmäler sind in der Gegen zu finden, das wohl bekannteste ist das Denkmal nur 5km vom Zentrum Zlatibor entfernt und hat auch einen Wanderweg bis dorthin. Das Denkmal wurde zum Gedenken der 1941. erschossenen Partizanen auf den ‚Kraljevim Vodama‘ (Königswassern) und ‚Palisad‘ errichtet. Auf dem Denkmal befinden sich auch Gedichte des damaligen jugoslawischen Dichters Vasko Popa (1922 – 1991) ‚Ne dam ovo Sunca u ocima, ne dam ovo hleba na dlanu.‘ (‚Ich gebe diese Sonne in meinen Augen nicht her, ich gebe dieses Brot aus meiner Hand nicht her.‘) das den Freiheitswiderstand darstellt.

Weitere Denkmäler diesere Gegend sind erbaut für Miladin Pecinar (1893 – 1973), geboren in Ljubis (Zlatibor), Diplomingenieur für Hydrotechnologie und hat viele Projekte in Serbien realisiert. Denkmal für Krsta Smiljanic, geboren 1868 in Ljubis, gestorben 1944 in Beograd und als führerender Armeegeneral bekannt. Zwischen dem 24.8. und dem 27.8.1944 sind die letzten Freiheitskämpfe auf Palisad und der Umgebung bestritten worden. Zu Ehren der gefallenen Kämpfer finden sich dort mehrere Denkmäler. Ein Wasserdenkmal erbaut 1900 zu Ehren des Königs Milan Obrenovic, der 1899 ein missglücktes Attentat überlebte. Das Denkmal wurde 1925. Zur Zeit König Aleksander Karadjordjevic I. wurde es renoviert und ein weiteres Denkmal für die Gefallenen von 1912-1918 erbaut. Die Kraljeva Cesma (Königsquelle) wurde zur Erinnerung an die Zeit als König Aleksandar Obrenovic I. zur Zeit 1983 dort lebte. 1930 zu Ehren der gefallenen im Freiheitskampf von 1912-1918 Spomen Cesma na Oku – Denkmalquelle am Oko.

Sehenswert sind auch die Tito Vila direkt im Zentrum Zlatibors. Die ursprünglich im Besitztum von Juristen Aleksandar Pavlovic, wurde er 1974 enteignet und dem damaligen Präsidenten Jugoslawiens Josip Broz Tito zur Verfügung gestellt. Die Annahemen bestehen aber, dass er dort nie verweilt hat und lieber in Hotels übernachtet. Villa Bled auf den Kraljeve Vode, die Villa Radomir Miladja und Djura Borosic.

Das Geburtshaus von Dimitrije Tucovic (1881-1914), er war Theoretiker, Journalist und der Begründer der Sozialistischen Bewegung und der Sozialdemokratie zur Zeit des Königreichs Serbien.

Das Geburtsthaus von Savo Jovanovic Sirogojno (1926-1944), Freiheitskämpfer zu dieser Zeit und als Jugoslawischer Held in 1953 ernannt.

Das Strickmuseum in Sirogojno und einige Ateliers können im Umkreis besuchte werden. Die bekannteste Galerie ist jene von Miladin Lekic der als autochtoner Künstler aus Holz und Steinen, lebensgroße Skulpturen herstellt. Für die Herstellung verwendet er hauptsächlich Nussbaumholz, Eichenholz und Maulbeerbaumholz.

Seit 40 Jahren bestehen die Steinskulpturen von Trnava Vladimir Mitrovic, der als autochtoner Künstler seine Werke bereits weltweit, wie Japan, Amerika, Europa ausgestellt hat. Seine Galerie befindet sich ca. 23 km von Zlatibor entfernt wo die Motive seines Ortes aber auch anderer landschaftlicher Bilder Zlatibors zu sehen sind.

Die Galerie des Künstlers Bozidar Kovacevic (1934 – 2010) auf Borova Glava zeigt sein jahrzehnte langes Schaffen auf 900m². Er hat viele Zeichnungen, Aquarelle der beeindruckenden Zlatibor Landschaft, sowie Porträts bekannter und unbekannter Persönlichkeiten gemalt. Er war einer der berühmtesten serbischen Künstler, der auch weltweit großes Ansehen erlangte.

Das Atelier und die Galerie von Branko Tijanic befindet sich direkt in seiner alten Mühle. Der Akademiker stellt seine und fremde Skulpturen im einzigartigen Ambiente seiner Mühle aus. Er ist bekannt für die Gestaltung der Denkmäler und Büsten bekannter Persönlichkeiten der Gegend.